Markenfarben:

Alles, was du wissen musst, um die perfekte Farbwahl zu treffen.

Wenn man sich im Finanzsektor umschaut, seih es Citibank. Bank of America. Allianz. Alles Unternehmen die die Farbe Blau nutzen. Denkst du das ist Zufall? Nein, es ist kein Zufall. Die wissen nur etwas was du noch nicht weißt. 

Um das Thema wird es in diesem Artikel gehen. Welche Farben habe welche Wirkung und warum speilt es so eine große Rolle die richtige Markenfarbe zu wählen.

Doch zu erst: Weshalb sind Markenfarben so wichtig?

An was denkst du wenn du das Wort „Liebe“ hörst? Das Wort hat eine besondere Wirkung auf dich so wie jedes Wort. Sowie auch das Wort „Flugzeugträger“ eine ganz andere Reaktion auf dich hat. 

Emotionen sind stark und beeinflussen uns enorm in einem Entscheidungsprozess, ob wir es möchten oder nicht. Wenn du ein Unternehmen hast möchtest du auch eine gewisse Bindung zu deinen Kunden aufbauen. Jedes Unternehmen har eine Philosophie und Geschichte. Diese lässt sich jedoch nicht immer mit Logos und Schriftzügen ausdrücken, deshalb bieten Markenfarben eine Abkürzung um eine Verbindung mit deinen Kunden aufzubauen.

 

Ein Farbtheoretiker, Faber Birken, hat in seinem Buch Color Psychology and Color Theory über verschiedene Verbindungen zwischen Farben und Emotionen geschrieben. Sowie das Wort „Liebe „ und das Wort „Flugzeugträger“ zwei verschiedene Emotionen auslösen, lösen auch Farben verschiedene Emotionen aus, wie zum Beispiel die Rot und Blau. Viel interessanter ist das die selben Farben die gleichen Emotionen bei verschiedenen Personen hervorrufen.. Seih es in China oder in Brasilien die Farbe Gleb, blau, Rot, grün und alle andern wirken gleich. Man hat zudem herausgefunden das es auch auf alle Farbschattierungen zutrifft. 

 

Farblehre ist mehr wie „ich find orange schön“. Über die Jahre haben sich verschiedene Assoziationen bei uns Menschen entwickelt indem oft die gleichen Farben für die selbe Dinge verwendet wurden. Das beste Beispiel finden wir in der Natur. Werden bestimmte Lebensmittel braun wissen wir das es unappetitlich zu sein scheint. Dies kann man jedoch nicht verfestigen. Ein Schokoladenliebhaber mag die Fabre braun ein anderer vielleicht nicht. 

 

Selbst der kaltherzigste Unternehmer kann die Wissenschaft zwischen den psychologischen Effekten von Markenfarben nicht ignorieren. Angesichts von Bergen von Beweisen lautet die Frage nicht „funktionieren Markenfarben?“ sondern „Wie schaffe ich es, dass Markenfarben für mich funktionieren?“

Anwendung von Markenfarben

Laut einigen Wissenschaftler ist es wichtiger was die Verbraucher über eine Marke empfinden, als was sie über eine Marke denken. Wenn man dies mit der Tatsache kombiniert dass wir wissen dass bestimmte Farben bestimme Emotionen hervorrufen … voilá. Mit Markenfarben hast du eine große Möglichkeit, deine Verkäufe und somit das empfinden des Verbrauchers zu beeinflussen.

 

Wiederholt man die eigene Markenfarbe sehr oft, wächst die Markenbekanntheit (Corporate Design). Denk nur einmal an Coca-Cola, die Dose war mit großer Sicherheit rot und nicht gelb, ebenso Facebook oder WhatsApp. Das Facebook icon war blau und WhatsApp grün. Um die Markenfarbe zu stärken muss die Markenfarbe so häufig wie es geht wiederholt werden, denn nur so wird die Farbe Teil deiner Marke. 

 

Wenn du dieselben Farben in all deinen Unternehmensbereichen nutzt, stärkst du die Bindung deiner Marke. Desweiteren stärkst du auch deine Markenbekanntheit als Ganzes.

All dies läuft darauf hinaus, dass du zumindest beim Branding deine Farben sorgfältig auswählen musst, da sie einen direkten Einfluss auf deine Markenidentität haben. Pink ist vielleicht deine persönliche Lieblingsfarbe, aber möglicherweise die schlechteste für deine Unternehmensziele. Doch bevor du dich weiter damit beschäftigst, welche Farbe dich repräsentieren soll, musst du zuerst deine ideale Markenpersönlichkeit bestimmen.

 

Die Bereiche wo die Markenfarbe am häufigsten verwendet wird:

 

– Logo

– Website

– Ladenfassade

– Ladendesign

– Mitarbeiteruniformen

– Werbeanzeigen

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Verhaltensweise jeder Farbe

Genug über abstrakte Dingen von Farben – Lass uns die harten Fakten ansehen (oder zumindest ein paar). Hier ist eine kurze Übersicht über die Bedeutung der Farben:

 

– Rot – Leidenschaft, Wichtigkeit, Aufmerksamkeit

– Orange – Verspieltheit, Freundlichkeit, Vitalität

– Gelb – Freude, Optimismus, Warnung

– Grün – Natur, Stabilität, Wachstum

– Hellblau – Ruhe, Vertrauen, Offenheit

– Dunkelblau – Professionalität, Sicherheit, Förmlichkeit

– Violett – Adeligkeit, Kreativität, Luxus

– Pink – Weiblichkeit, Jugend, Unschuld

– Braun – robust, erdig, traditionell

– Weiß – einfach, minimalistisch, rein

– Grau – Neutralität, Schwermut, gedämpft

– Schwarz – kräftig, elegant, ausgefallen

 

Dies ist eine verkürzte Version. Unsere Verbindung zu Farbe geht noch viel tiefer. Zu viel Gelb kann beispielsweise Angst auslösen. Wenn du mehr über diese Feinheiten erfahren möchtest, es werd bald ein weiterer Artikel über Farbenlehre erscheinen.

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Wenn du dich entscheidest, nur eine Markenfarbe zu verwenden, ist der schwere Teil vorüber. Aber die meisten von euch werden ein komplizierteres Farbschema mit einer Reihe von Farben wollen. Als ob das Auswählen einer einzelnen Farbe nicht schon schwer genug wäre, musst du nun mehrere Farben auswählen und sicherstellen, dass sie sich so kombinieren lassen, wie du es dir vorstellst.

 

Eine Formel für ein Markenfarbschema

Natürlich gibt es nicht den einen richtigen Weg, um das Farbschema für deine Marke auszuwählen. Bei Sachen wie der Markenidentität ist es schwierig und unklug, auf feste Regeln zu setzen. Der Prozess kann einschüchternd und verwirrend sein, daher ist ein bisschen Anleitung hilfreich. Hier erklären wir unseren Prozess für das Erstellen eines Farbschemas, den du eher als Rahmen verwenden kannst und weniger als Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Plane mit 3 Farben

Deine Grundfarbe, Akzentfarbe und eine neutrale Farbe. Farbschemata für Marken können zwischen 1-4 Farben haben, abhängig von der Art (siehe unten), aber selbst einfarbige Schemata erfordern etwas Variation bei den Schattierungen für verschiedene Zwecke.

 

Die Grundfarbe

Welche Eigenschaft deiner Markenpersönlichkeit ist am wichtigsten? Deine Grundfarbe sollte nicht nur die wichtigste Eigenschaft deiner Markenidentität widerspiegeln, sondern auch deine gewünschte Zielgruppe ansprechen. Du wählst die verbleibenden Farben danach, wie gut sie zu dieser passen.

 

Die Akzentfarbe

Deine Akzentfarbe wird die Farbe sein, die du nach deiner Grundfarbe am häufigsten verwendest. Hier ist es ein bisschen schwieriger als bei der Grundfarbe, denn es gibt mehr Einschränkungen: Abgesehen davon, dass sie zu einer Eigenschaft der Markenpersönlichkeit passen muss, muss deine Akzentfarbe auch visuell mit deiner Grundfarbe hamonieren, ganz zu schweigen davon, dass sie deiner Zielgruppe gefallen muss.

 

Wähle deine neutrale Farbe

Deine neutrale Farbe wird wahrscheinlich eine Hintergrundfarbe sein, etwas, das Aufmerksamkeit verhindern soll. Typischerweise sind dies verschiedene Grauschattierungen, aber Beige- und Weißtöne funktionieren ebenfalls. Schwarz ist auch eine Option, aber sei vorsichtig; es neigt dazu, jedes Farbschema, in dem es sich befindet, zu dominieren.

 

Farbkombinationen

Währen du deine Markenfarben wählst, darfst du dein Ziel nicht vergessen: Welches Farbschema verwendest du? Typischerweise nutzen Marken eines dieser üblichen Farbschemata:

Color Combination Scheme

Monochromatisch – Wenn du eine Eigenschaft hast, auf die du dich konzentrieren willst, wird ein monochromes Farbschema die Bedeutung dieser Markenfarbe hervorheben. Obwohl gut für minimalistische Marken, besteht die Herausforderung hier darin, die Schattierungen genügend zu differenzieren, sodass dein Blick nicht visuell verkümmert.

 

Analog – Farben, die im Farbkreis nebeneinander liegen, haben eine harmonische Beziehung, da benachbarte Farben in der Regel dieselben emotionalen Konnotationen haben. Analoge Schemata sind eine sichere Sache, aber als solche nicht die besten, um herauszustechen oder Aufmerksamkeit zu erregen.

 

Komplementär – Komplementärfarben – oder Gegensätze – sind Farben, die sich im Farbkreis direkt gegenüberliegen. Da sie Gegensätze sind, holen sie das Beste aus sich heraus, wenn man sie kombiniert; du siehst Komplementärfarben häufig bei Sportteams. Komplementärfarben eignen sich super für dynamische, ermunternde Bilder, aber achte darauf, andere Marken nicht zu kopieren, da sie so beliebt sind.

 

Triadisch – Dies ist ein beständiges Farbschema für eine Marke. Triadische Farben beziehen zu gleichen Teilen Farben aus drei verschiedenen Bereichen des Farbkreises. Triadische Schemata sind genauso krisenfest wie analoge Themen, bieten aber eine anregendere Vielseitigkeit als komplementäre Schemata. Der schwerste Teil ist, die drei Farben mit den Eigenschaften deiner Markenpersönlichkeit in Übereinstimmung zu bringen.

 

Die Zusammensetzung deiner Markenfarben wird immer und immer wieder in vielen verschiedenen Bereichen deines Unternehmens aufkommen. Das Farbschema für deine Marke bestimmt das Aussehen deiner Website, deines Logos, deines Ladens, deiner Werbung etc. und hat selbst Auswirkungen auf kleinere Dinge wie deinen Social Media Account. Also wähle sie mit Bedacht.

 

Wann du nicht nach den Regeln spielen sollst!

e bereits gesagt, es gibt keine konkreten Regeln für die Wahl deiner Markenfarben. Betrachte diesen Artikel mehr als grobe Richtlinie – eine Bildungsquelle, dir dir hilft, eine fundierte Entscheidung zu treffen. Doch vor allem solltest du dein Bauchgefühl nicht vernachlässigen. Die Hauptüberlegung bei Farben ist ihre emotionale Verbindung, also missachte deine eigenen Gefühle nicht, wenn du dich für deine Markenfarben entscheidest.

Dein nächster Schritt

Wenn du noch unschlüssig bist, wie du deine Brand aufbaust und was alles hineingehört, helfen wir, CSIGNITY, gerne weiter. Buche einen kostenfreien Termin bei uns. Wir tauschen uns aus und finden die perfekte Lösung für dich und dein Unternehmen.

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Portrait Christian Harwardt

Christian Harwardt

Christian ist Inhaber von CSIGNITY, einer Designagentur das Unternehmen dabei hilft, Klarheit und Ordnung mit Design in dein Unternehmen zu bringen. Das erreicht Christian mit seinem Team indem er Unternehmern hilft eine klare Designsprache und Struktur in das jeweilige Unternehmen zu bringen.